Die Geschichte Würzburgs
Ab 689 wird Würzburg christlich. 704 wird das
Schloß "Virteburg" erstmals urkundlich genannt. Zwei Jahre
später wird die erste Kirche auf dem Marienberg geweiht. 788
weiht Karl der Große den ersten Dom ein.
1030 verleiht der König dem Bischoff das
Zoll- Münz und Marktrecht. Das heißt: der Bischoff regiert
jetzt die Stadt. 1253 verlegt der Bischoff seine Residenz aus der
Stadt in die Burg auf dem Marlenberg. 1256 hat die Stadt 5000
Einwohner.
1402 wird in Würzburg die erste
Universität gegründet. Fürstbischof Julius Echter von
Mespelbrunn gründet 1576 das Jullusspital und 1582 die die
Julius-Universität.
Von 1631 bis 1634 besetzen die Schweden die Stadt
und die Burg. Ab 1719 residieren die Fürstenbischöfe wieder
in der Stadt. Im 18. Jahrhundert erlebt Würzburg eine
Blütezeit, weil viele berühmte Architekten und
Staatsmänner in der Stadt leben.
Ab 1814 gehört Würzburg zu Bayern.
Ludwig 1 residiert von 1815 bis 1825 in Würzburg und der
berühmte Komponist Richard Wagner ist 1833 als Chordirektor am
Theater tätig.
Im Preußisch-Österreichischen Krieg
1866 wird die Festung noch einmal beschossen. 1888 wird die heutige
Friedensbrücke über den Main gebaut. 1895 die
Löwenbrücke. Im gleichen Jahr entdeckt Wilhelm Conrad
Röntgen die nach ihm benannten Strahlen. Ürn die
Jahrhundertwende hat Würzburg 75 000 Einwohner.
Der zweite Weltkrieg hat bittere Folgen für
die Stadt. Nur 6000 Bürger wohnen noch in den
Außenbezirken. Man nannte Würzburg auch das "Grab am
Main". Durch die Bereitschaft der Bürger ist die Stadt wieder
aufgebaut worden. 1956 hatte Würzburg 100 000 Einwohner.
Würzburg aktuell
Würzburg hat heute etwa 129 000 Einwohner und
ist ein Industrie- und Handelszentrum, während die Gebiete um
Würzburg herum eher ländlich geprägt sind. In diesen
wird auch der berühmte Frankenwein angebaut Viele
Würzburger sind auch in der Maschinen-, Papier- und chemischen
Industrie beschäftigt. Nur wenige sind arbeitslos, insgesamt 6
500, dies entspricht einer Quote von ca. 5%. Damit liegt
Würzburg deutlich unter der Hamburger und der
Bundesarbeitslosigkeit (ca. 10%).
In den letzten Jahren wurde in Würzburg ein
Technologlezentrum errichtet, welches die Ansiedlung und die Arbeit
von Hightech Unternehmen fördern soll. Neben dem
Technologiezentrum gibt es in Würzburg auch Fachhochschulen
für Wirtschaft, Technik und Sozialwesen und eine
Universität.
Insgesamt geht es der Wirtschaft in Würzburg
sehr gut. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass sich Würzburg in
Bayern befindet, einem Bundesland, das wirtschaftlich sehr weit
entwickelt ist.
Und wie so oft in Bayern hat die CSU (17 von 50
Sitzen im Stadtrat) in der Politik die Nase vorn. Sie
unterstützt vor allem die Wirtschaft und den sozialen
Ausgleich.
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