Die Würzburger Residenz: Kunst und Architektur
Die Würzburger Residenz ist eines der
bedeutendsten Schlösser in ganz Europa. Die Residenz ist ein
barockes Schloss. Sie wurde vom Architekten B. Neumann geplant und er
übernahm auch die Baudirektion. Das Gebäude
umschließt den Ehrenhof von drei Seiten. Seitlich befinden sich
jeweils 2 Binnenhöfe. Die ganze Anlage ist etwa 167 Meter lang.
Im Gebäudeinneren befinden sich 5 Säle, mehr als 300 Zimmer
und eine Kirche. Der wohl beeindruckendste Raum ist das Treppenhaus,
welches zu den besten architektonischen Leistungen von B. Neumann
zählt. Dies wird nämlich von einem riesigen Gewölbe
überzogen, welches damals mit seinen Ausmaßen eigentlich
undenkbar zu verwirklichen war. Viele lachten über B. Neumann,
weil er vor hatte den 32,6 Meter langen und 18 Meter breiten Raum
ohne eine einzige tragende Säule zu überwölben. Doch
er strafte sie Lügen. Er baute das Gewölbe und es hielt. Es
hielt sogar dem beim britischen Luftangriff am 17. März 1945
einstürzenden Dachstuhl stand.
Das ca. 700 m2 große Gewölbe
wurde von dem Venezianer Giovanni Battista Tiepolo, einem der
berühmtesten Freskenmaler seiner Zeit, mit dem
größten Deckenfresko der Welt "verziert".
"Auf diesem Fresko werden die vier damals bekannten Erdteile
Afrika, Asien, Amerika und Europa, die mit ihren Menschen Tieren und
Landschaften und Bauwerken einem der Bauherren der Residenz,
Fürstbischof Carl Philipp von Greifenclau, ihre Reverenz
erweisen. ( Zitat: Der Main )"
Tiepolo gestaltete auch in den anderen Räumen
die Fresken. Die Stukkaturen in vielen Sälen stammen von C. A.
Bossi. Aufgrund der Bedeutung dieser Kunstwerke wurde die
würzburger Residenz zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt. >
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