Die Geschichte der Würzburger Residenz
Die Würzburger Residenz heute Weltkulturerbe
wurde in 25jähriger arbeit von 1719 bis 1744 erbaut. Sie wurde
vom Fürstbischof und Grafen Johann Philipp Franz von
Schönborn in Auftrag gegeben. Der Auftrag ging an Johann
Balthasar Neumann, den damaligen Hofarchitekten. Für Johann
Balthasar Neumann der in Eger (Böhmen)1687 geboren ist und
zuerst in einer Würzburger Gießerei gearbeitet hat und
über weitere Stationen zum Hofarchitekten kam, war das das erste
große Bauprojekt.
Nach Würzburg folgten noch weitere
Treppenhäuser; zum Beispiel im Schloss Bruchsal (1731-1733) und
dem Schloss Brühl bei Köln (1743-1772). Johann Balthasar
Neumann starb 1753 in Würzburg; beim Schloss Brühl bei
Köln erlebte nicht mehr die Fertigstellung des von Ihm
entworfenen Treppenhauses.
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An der Residenz wirkten außerdem der Wiener Johann Lukas von
Hildenbrandt, Maximilian von Welsch, Johann Dientzenhofer und andere
Französische Baumeister mit. Die Inneneinrichtung von Giovanni
Battista Tiepolos zog sich bis 1752 hin. Die Residenz löste die
Festung Marienburg im punkt Stadtresidenz ab.
Große Teile wurden im Mai 1945 kurz vor Ende
des zweiten Weltkrieg zerstört, allerdings nicht das
freihängende Treppenhausgewölbe Balthasar Neumanns. Die
zwei Jahrzehnte mühsamen Wiederaufbaus und der Restaurierung
sollten sich lohnen, denn die Würzburger Residenz wurde 1981
UNESCO Weltkulturerbe.
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